20 August 2014 - 06:09
Araghchi: Es ist keine Katastrophe, wenn die Nuklearverhandlungen ergebnislos bleiben

– Falls die Nuklearverhandlungen mit der G5+1 zu keinem Ergebnis führen, passiert kein Unglück, so der Vizeaußenminister für internationale Angelegenheiten Irans, Abbas Araghchi.

De Vizeaußenminister fügte auf der Abschlusszeremonie der nationalen Konferenz zur Analyse der Fortschritte der Nuklearpolitik in der neuen Regierung Irans, im Rahmen der Erläuterung der 11 Jahre langen Nuklearverhandlungen mit der G5+1 bis zur Genfer-Vereinbarung 2013 , hinzu: "Diese Vereinbarung ist eine Art  Waffenstillstand gewesen:  ein sechsmonatiger Waffenstillstand, damit beide Seiten in einer geeigneten politischen und internationalen Atmosphäre verhandeln können."

Araghchi betonte: "Aufgrund dieses Waffenstillstands setzt der Westen seine Sanktionen nicht fort und Iran baut seine friedlichen Nuklearaktivitäten nicht aus, aber ohne sie einzustellen." Das hohe Mitglied der iranischen Nuklearverhandlungsdelegation betonte: "Die Genfer-Vereinbarung ist allerdings keine internationale Vereinbarung, sondern ein politisches Dokument, wobei beide Seiten freiwillig einige Handlungen übernommen haben."

Er bezeichnete das Einverständnis mit der Fortsetzung der  Urananreicherung im Iran als die wichtigste Errungenschaft der Genfer-Vereinbarung und die Urananreicherung als fortgeschrittenes Verfahren, welches das technologische Niveau des Irans anhebt.

Araghchi versicherte: "Der Iran wird die Aussetzung der Urananreicherung nicht annehmen, denn er bezeichnet diese als sein legitimes Recht. Genau darin liegt das Geheimnis der Stärke Irans,  die ihm erlaubt,   6 Weltmächten gegenüber standzuhalten."

Der Vizeaußenminister für internationale Angelegenheiten Irans sagte auch: "Vor der Genfer Vereinbarung (November 2013) forderte die G5+1 die Schließung der Nuklearanlagen und Aussetzung der Urananreicherung im Iran, doch nun hat sie die Anerkennung der Urananreicherung in der allgemeinen Nuklearvereinbarung akzeptiert."